Textausschnitte von sweetrabbits ( dem obrigen Link, Seiten sind sehr informativ) RHD =Rabbit Haemorrhagic Disease ( Chinaseuche ) ist eine Infektionskrankheit, die durch ein Calicivirus hervorgerufen wird. Sie wird durch stechende Insekten, direkten Kontakt mit erkrankten Tieren und durch kontaminiertes Frischfutter übertragen. Auch Menschen können als Überträger fungieren, wenn sie mit einem infizierten Tier in Berührung kamen. Die Erkrankung tritt ganzjährig auf. Die Ausbruchszeit der Erkrankung beträgt 1-3 Tage. Die Krankheit verläuft sehr schnell und oft tödlich. Der Tierarzt wird selten mit Symptomen konfrontiert. Betroffene Tiere werden in der Regel tot im Käfig gefunden und die Diagnose durch Obduktion gestellt. Typische Symptome, die auf RHD hindeuten, sind plötzliche Teilnahmslosigkeit und Appetitlosigkeit. Hinzu kommt Atemnot mit blutigem Nasenausfluss sowie blutigem Urin. Eine Behandlung der Krankheit ist nicht möglich. Sie verläuft immer tödlich.
Prophylaxe: Die Prophylaxe spielt hier eine sehr große Rolle, da eine Behandlung von RHD nicht möglich ist. Kaninchen sollten, egal ob Innen- oder Außenhaltung, jährlich einmal geimpft werden. Zudem müssen stechende Insekten ferngehalten und bekämpft werden und es darf kein infiziertes Frischfutter angeboten werden; deshalb alles immer sorgfältig mit heißem Wasser abwaschen.
Zur Impfung: Die Erstimpfung erfolgt unabhängig von der Jahreszeit bei Jungtieren ungeimpfter Kaninchendamen ab der sechsten Lebenswoche, bei Jungtieren geimpfter Kaninchendamen ab der 12. Lebenswoche. Die Wiederholungsimpfung erfolgt einmal jährlich.
Ist eine Infektionskrankheit, die durch ein Calicivirus hervorgerufen wird. Sie wird durch stechende Insekten, direkten Kontakt mit erkrankten Tieren und durch kontaminiertes Frischfutter übertragen. Auch Menschen können als Überträger fungieren, wenn sie mit einem infizierten Tier in Berührung kamen. Die Erkrankung tritt ganzjährig auf. Die Ausbruchszeit der Erkrankung beträgt 1-3 Tage. Die Krankheit verläuft sehr schnell und oft tödlich. Der Tierarzt wird selten mit Symptomen konfrontiert. Betroffene Tiere werden in der Regel tot im Käfig gefunden und die Diagnose durch Obduktion gestellt. Typische Symptome, die auf RHD hindeuten, sind plötzliche Teilnahmslosigkeit und Appetitlosigkeit. Hinzu kommt Atemnot mit blutigem Nasenausfluss sowie blutigem Urin. Eine Behandlung der Krankheit ist nicht möglich. Sie verläuft immer tödlich.
Prophylaxe: Die Prophylaxe spielt hier eine sehr große Rolle, da eine Behandlung von RHD nicht möglich ist. Kaninchen sollten, egal ob Innen- oder Außenhaltung, jährlich einmal geimpft werden. Zudem müssen stechende Insekten ferngehalten und bekämpft werden und es darf kein infiziertes Frischfutter angeboten werden; deshalb alles immer sorgfältig mit heißem Wasser abwaschen.
Zur Impfung: Die Erstimpfung erfolgt unabhängig von der Jahreszeit bei Jungtieren ungeimpfter Kaninchendamen ab der sechsten Lebenswoche, bei Jungtieren geimpfter Kaninchendamen ab der 12. Lebenswoche. Die Wiederholungsimpfung erfolgt einmal jährlich.
Die Kokzidiose der Kaninchen ist eine häufige über Parasiten übertragene Erkrankung der Kaninchen Sie wird durch bestimmte Einzeller den sogenannten Kokzidien verursacht.Die Kokzidiosen der Kaninchen lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen: Leberkokzidiose und Darmkokzidiose. Kaninchenkokzidiosen treten als akute Krankheit vor allem bei Jungtieren im Alter von 6 bis 8 Wochen auf, die Alttiere sind zumeist nur Träger der Erreger, ohne selbst klinisch zu erkranken. Leberkokzidiose Die Leber- oder Gallengangskokzidiose verläuft zumeist unauffällig, also ohne deutliche Symtome. Die Tiere zeigen eine geringe Gewichtszunahme und mangelnden Appetit. Bei schwereren Verläufen, vor allem bei Tieren mit geschwächtem Immunsystem können Verstopfung und Aufgasung Bauchfellwassersucht und Gelbsucht auftreten, die nach einigen Tagen tödlich enden.
Die Darmkokzidiose kann in schweren Fällen wässrigen oder sogar blutigen Durchfall verursachen, der durch den Flüssigkeitsverlust rasch tödlich endet. Bei älteren Tieren oder schwach pathogenen Eimeria-Arten verläuft die Infektion weniger ausgeprägt und kann sich in Appetitlosigkeit und Schwäche zeigen.
Vorbeugung Vorbeugend können Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen eingesetzt werden. Bereits kochendes Wasser ist zur Inaktivierung der Oozysten ausreichend. Besonders in kommerziellen Haltungen ist die tägliche Reinigung der Futterraufen und Käfige angebracht. Es gibt wirksame Desinfektionsmittel sind in der Tierhandlung, Tierarzt oder Apotheke zu erfragen. Gegen die Erkrankung der Koksidose gibt es verschiedene Möglichkeiten zu
Kuren. Ovator hat ein spezielles Pellets Futter mit Medikamente angereichert, dass man für 4 -6 Wochen 2X im Jahr füttert. Dieses Futter wird auch an Jungtiere gefüttert, sobald sie selbstständig zu fressen anfangen. Ansonsten gibt es auch über den Tierarzt erhältlich medikamente die über das Trinkwasser gereicht werden. Giardien sind einzellige Parasiten, die sich im Darm ansiedeln. Giardien sind höchst ansteckend und auf alle Säugetiere (z.B. Mensch, Hund, Katze, Hamster) übertragbar. Die Vermehrung erfolgt durch Zellteilung und kann explosionsartige Ausmaße annehmen. Giardien sind mittels einer Kotprobe (ELISA-Antigen-Test) nachweisbar, nicht immer müssen sichtbare Symptome wie Durchfall, Fressunlust, Abmagerung und Koliken vorliegen.
Giardien umgeben sich mit einer schützenden Hülle und werden mit dem Kot ausgeschieden. Über verunreinigtes Futter oder Wasser nimmt das nächste Tier den Parasiten auf. Sogar Mücken, die mit Giardien in Kontakt gekommen sind, können diesen Einzeller weiterverschleppen. Giardien behandelt man mit dem Wirkstoff Fenbendazol, z.B. Panacur Pet Paste. Die Behandlung erfolgt in der Regel über 5 Tage. Nach der Behandlung gegen Giardien sollte eine erneute Kotprobe erfolgen, um sicherzustellen, dass die Behandlung erfolgreich war.
Der Kaninchenschnupfen ist so ziemlich das schlimmste was einem Züchter passieren kann. Genau wie bei Menschen, kann sich der Schnupfen sehr schnell ausbreiten und somit den gesamten Bestand gefährden. Wird er frühzeitig endeckt, z.B. durch ständiges Niesen oder einem wässrigen Nasenausfluss, kann man das - in Quarantäne befindliche Tier - mit einem Antibiotika behandeln. Wenn sich jedoch der Allgemeinzustand weiterhin verschlechtert, sollte man das Tier nicht unötig leiden lassen. Eine Heilung ist im fortgeschrittenen Stadium nicht mehr möglich.
Kleine Gartenküche: Für werdene Kaninchen-Mama's i st es gut wenn man ihnen Steckrüben gibt. Durch die Gabe der Steckrüben können Häsinnen vermehrt Muttermilch produzieren. Diese Rübenart läßt sich einfach zuhause ziehen oder kann auch mal beim Bauer um die Ecke erworben werden.
Sollte sich einmal bei einem Kaninchen ein Abzess bilden, hat sich die Verwendung von "Babypuder" bewährt. Sollte es sich um einen eitrigen Abzess handeln, sollte der Eiter zuerst entfernt werden. Tragen Sie anschließend den Puder einmal am Tag auf. Führen Sie die Behandlung solange durch, bis sich kein Eiter mehr bildet.
Hat sich ein Kaninchen Milben zugezogen kann man ein "Insektenspray" das für Kleintiere ausgelegt ist, wie Bactozol auf die befallenen Stellen aufsprühen. Unbedingt darauf achten, dass das Spray nicht mit Schleimhäuten bzw. mit den Augen in Berührung kommt. Die befallenen Stellen gut einsprühen und gut einreiben. Darauf achten, dass das Kaninchen nicht nass bleibt und sich auskühlt, könnte zu einer Lungenentzündung führen.
Bei leicht entzündeten Augen, helfen die Augentropfen "Bebirelli", oder Augentrost wie auch die Augen Nasensalbe Bepanthe. Diese sind in fast jeder Apotheke zu bekommen. Sollte eine Besserung nicht innerhalb von 3 Tagen eintreten, so würde ich mit dem Tier beim Tierarzt vorbei schauen.
Bei Schürf- und Bißwunden, hat sich die Blattsalbe (Apotheke) sehr bewährt. Täglich 1-2 mal dick aufgetragen, trägt sie zu einer raschen Genesung bei.Zuvor aber die Wunde von eingeklebten Haaren befreien und mit Octenisept die Wunde desinfizieren. Octenisept ist in jeder Apotheke erhältlich.
Bei Blähbauch, kann man Weidenkätzchen füttern. Spätestens am 2. Tag sollte das Kaninchen Beschwerdefrei sein. Aber auch Fencheltee mit Kümmel aufgekocht und abgekühlt zum trinken geben bringt dem Kaninchen Linderung.
Bei Durchfall: hilft oftmals einen Diättag einzulegen. Am besten geben Sie den Tieren nur viel Heu, etwas gertocknete Petersilie und frisches Wasser. Wenn allerdings der Durchfall länder als 2 Tage anhält und sogar die Farbe verändert muss der Tierarzt konsultiert werden!!! Brennnessel: Unbeliebt beim Gärtner, aber eine äußerst wertvolle Heilpflanze! Sie enthält viel Mineralstoffe, vermehrt die Milch der Häsinnen, hilft beim Knochenaufbau der Jungtiere, wirkt blutreinigend, blutbildend, entgiftend, stoffwechselanregend und verdauungsfördernd. Sie wird getrocknet verfüttert (dazu werden die Pflanzen vor der Blüte geschnitten) und ist sehr beliebt bei Kaninchen. Da sie auch eine ausgezeichnete Futterpflanze für viele Schmetterlingsraupen ist, sollte ihr in jedem Garten eine Ecke zugestanden werden.
Birke: Frische Zweige werden von den Kaninchen gerne geknabbert. Sie wirken harntreibend, stoffwechselanregend, entwässernd, entgiftend, nierenanregend und hautreinigend. Eine Nierenreizung ist bei Birke auch bei einer Langzeitanwendung nicht zu befürchten, anders als bei Wacholder, Liebstöckel oder Brunnenkresse.
Fichte, Rottanne: Im Winter gebe ich meinen Kaninchen manchmal frische Tannenzweige. Meist werden sie gerne gefressen, es hat aber einzelne Langohren gegeben, die nicht ganz verstanden haben, was sie mit dem stachligen Zeug anfangen sollen. Die Tannenzweigfresser tun sich damit aber viel Gutes, enthalten doch die Zweige viel Vitamin C, Provitamin A und ätherische Öle mit entzündungshemmender, schleimlösender, keimtötender und stärkender Wirkung.
Himbeere: Trächtigen Häsinnen erhalten bei mir täglich einige Himbeerblätter. Diese stärken die Gebärmutter und sorgen für eine gute Schwangerschaft und Geburt. Sie wirken auch fruchtbarkeitssteigernd. Dazu reicht man sie einige Wochen vor dem Decken. Auch kurz nach der Geburt können nochmals eine Handvoll Blätter zur Stärkunggereicht werden.
Johanniskraut: Es wirkt nicht nur gegen Depressionen. Neueste Forschungen zeigen weiter eine ausgezeichnete Wirkung gegen Bakterien vor allem gegen den gefürchteten Staphylococcus aureus, der gegen Antibiotika oft resistent ist.Ich habe das Kraut noch nie direkt verfüttert, sondern kaufe Johannisöl.
Allerdings habe ich ein altes Rezept aus Omas Kräuterbuch gefunden: Dazu legt man frisches, blühendes Kraut kleingeschnitten in Olivenöl ein und stellt es für 2 bis 3 Wochen an die Sonne. Das Öl nimmt eine dunkelrote Färbung an. Es wird filtriert und ist ca. ein Jahr haltbar. Verwendet wird es bei Wunden, auch bei wunden Läufen. Es wirkt desinfizierend, schmerzstillend, wundheilend und gewebebildend. Als Tee, bzw. wenn das Kraut verfüttert wird, wirkt es bei Nervosität, Depressionen, nervöser Unruhe, nervöser Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit.
Löwenzahn: Bei den Kaninchen überaus beliebt und ebenso gesund! Er regt das ganze Drüsensystem an, wirkt blutreinigend, stoffwechselanregend, harntreibend, appetitanregend, magenstärkend, verdauungsfördernd, leberstärkend und er vermehrt die Milchproduktion der Muttertiere. Allerdings sollte man Löwenzahn nur in kleinen Mengen füttern. Bei zu grossen Futtermengen kann Löwenzahn zu Durchfall führen.
Minze: Die beliebte Teepflanze wirkt anregend, stärkend, erfrischend, kühlend, blähungswidrig und appetitanregend. Ich verfüttere sie im Sommer an heißen Tagen. Sie verringert den Milchfluss, sollte also Muttertieren nicht gegeben werden.
Thymian: Er wirkt entzündungshemmend, schleimlösend, stärkend, desinfizierend und verdauungsfördernd. Thymian hilft bei Erkrankungen der Atemorgane wie Schnupfen, Erkältungen, Bronchitis. Er hat eine natürliche Antibiotikum-Wirkung, stärkt aber gleichzeitig das Immunsystem - im Gegensatz zu den echten Antibiotika, die durch die Zerstörung der Darmflora immunschwächend wirken. Im Winter gebe ich meinen Kaninchen statt Wasser verdünnten Thymiantee, den sie über alles lieben.
Wermut: Eine Bitterstoffpflanze mit appetitanregender, verdauungsfördernder, blähungswidriger und krampflösender Wirkung. Gleiche Wirkung hat auch Beifuss, ein naher Verwandter des Wermuts. Ich gebe Wermut (oder Beifuss) bei Kaninchen, die sich nicht so freudig aufs Fressen stürzen wie gewohnt.
Winde, Zaunwinde: Der Schrecken aller Gärtner - aber nur so lange bis er entdeckt, dass dieses so wüchsige "Unkraut" äußerst beliebt ist bei den Kaninchen. Bei Kaninchen, die durch immer kleinere Kotballen eine Verlangsamung der Verdauung und der Darmbewegung anzeigen, sollte man täglich Winden bis zur Normalgröße der Kotballen geben. Diese sind ein wertvoller Zeiger der Verdauungstätigkeit und sollten bei jedem Ausmisten kurz begutachtet werden. So lassen sich nämlich Verdauungsprobleme sehr früh erkennen und behandeln!
Topinambur: Als Kaninchenfutter dürfte Topinambur jedem, der Kaninchen hat bekannt sein. Topinambur, ist ein großer Leckerbissen für unsere Kaninchen. Auch stellt die Pflanze eine Dauerfutterbasis sicher. Man kann sowohl die Blätter als auch die Knolle verfüttern. Topinamburknollen verfügen über etwa 80 % Wasseranteil und 20 % Trockensubstanz. Bei der Blatt - und Stengelmasse liegt das Verhältnis dagegen bei annähernd 70 zu 30. Diese Futterpflanze liefert jedes Jahr neues Grünfutter und Eignet sich auch sehr gut als Windschutz.
Bindehautentzündung: bei Bindehautentzündung hilft die Bepanthen Augen- und Nasensalbe aus der Apotheke. Haben wir seitdem immer daheim. Auch eine normale Wund-und Heilsalbe oder Bachblüten Rescue-Creme hilft schnell bei kleineren Hautwunden. Kamillentee ist super bei Blähungen und Durchfall. Eines unserer Ninis hatte kürzlich Untertemperatur. Mit einer Rotlichtlampe und auf eine warme Wärmflasche gebettet mit Wolldecke eingewickelt konnten wir das schnell in Griff kriegen.