Teddywidder, Satinwidder, himalaya Meerschweinchen

Die Pflege Ihres Kaninchen oder Meerschweinchens

Sie möchten, dass Ihr Tier sich so rundum wohlfühlt?
Denken Sie beim Kauf eines Kaninchen oder eines Meerschweinchens immer daran, diese Tiere sind Rottentiere. Das heisst, sie sollten immer mindestens zu zweit gehalten werden.

Am besten wählen Sie den Standort für den Käfig, bevor Sie das Tier kaufen. Der Käfig sollte an einem ruhigen Ort stehen, um ungestörten Schlaf zu garantieren - denken Sie daran, dass die meisten Nager nachtaktive Tiere sind! Also stellen Sie den Käfig aus eigenem Interesse besser nicht ins Schlafzimmer.

Auch die Grösse des Käfigs

ist wichtig. Ein Hase oder Merschweinchen sollte viel Auslaufmöglichkeit haben, also den Käfig nicht zu klein einkaufen. Ab 1,20m ist für einen Zwerghasen gut gesorgt. Je grösser die Hasenrasse, desto mehr Platz zum Spielen brauchen Sie.
Auch ein Freilauf  für jedes Häsle oder Meerschwein ist ein muss.


Was das Futter betrifft,
sollte Ihr Liebling eine ausgewogene Ernährung zwischen Frischfutter und Trockenfutter
sowie Heu erhalten und reichlich Wasser (am besten eine gr. Wasserflasche)
Es gibt eine grosse Auswahl an Nagerfutter in Tierfachgeschäften mit vertig gemischten Kleintierfutter.
Am besten den  Züchter fragen, was er seinen Kaninchen füttert und wenn Möglich erstmal etwas Futter vom Züchter mitnehmen. Kaninchen sind sehr empfindlich bei Futterumstellungen. Sie können mit Durchfall reagieren. Also wenn Futterumstellung, dann ganz langsam.
Mit Knabberstangen und Jogurtdrops
sollte man aufpassen. Dort ist viel Zucker drinnen und schadet den Zähnen und dem Gewicht ihres Lieblings. Lieber eine Möhre, Apfel, Kohlrabi, Paprika, Fenchel, Brokoli, Tomate usw geben, Doch auch nur in Maßen.
Kernfrüchte wie Aprikosen, Pfirsiche und Zitrusfrüchte darf ihr Liebling gar nicht. Auch zuviel Löwenzahn ist ungesund. Kaninchen bekommen gerne eine Blasenentzündung von Löwenzahn. Klee sollte nur in ganz geringen Mengen wenn möglich gar nicht verfüttert werden. Dieser bläht Kaninchen und Meerlis auf.
Doch Heu gehört jeden Tag und soviel es mag auf den Speiseplan ihres Lieblings. Also die Raufe immer mehr als gut füllen!!!


Für das Wohlbefinden Ihres Tieres ist ein angemessener und sehr sorgfältiger Umgang mit ihm nowendig.
Seien Sie sehr vorsichtig mit ihm. Heben Sie es vorsichtig auf und geben Sie es in den Käfig zurück, wenn es brummt oder quiekt.
Kaninchen wie Meerschweinchen haben extreme Höhenangst. Deshalb fangen die Tiere stark zu zappeln an, wenn man sie hoch nimmt. Wenn man dann das Tier los lässt sind bei Kaninchen wie Meerschwein oft starke Verletzungen die Folge die oft den Tod des Tieres zur Folge haben.
Deshalb ist es wichtig, wenn sie Ihren Liebling hoch nehmen, gut festhalten
. Ein Kaninchen kann man - solange es noch klein ist - ruhig in die Hände nehmen und mit einer Hand rechts, der anderen links unter dem Leib bequem hochheben. Wird das Kaninchen größer, sollte man es allerdings anders hoch nehmen. Packen Sie es mit einer Hand vorsichtig oben im Nackenfell (hinter den Ohren) und schieben Sie die andere Hand unter das Gesäß, damit es nicht zappeln kann und auch nicht das ganze Gewicht auf dem Nacken lastet. Anschließend können Sie es beruhigt in Ihren Armen platzieren, indem Sie einen Arm anwinkeln und das Kaninchen von unten stützen. Verhalten Sie sich, als hätten Sie ein "Baby" im Arm. Das bekommen Sie sehr schnell heraus. Stützen Sie es beim schmusen auf dem Arm immer soweit mit der anderen Hand ab, dass es nicht in Gefahr gerät, herunter zu fallen. Nimmt man es mit beiden Händen unter dem Bauch hoch, dann schnürt man ihm dabei sämtliches Innenleben (z.B. den Magen) ab und das Kaninchen wird probieren, wieder frei zu kommen. Stürze und Kratzer sind vorprogrammiert.
Besonders bei Kindern immer darauf achten wie das Kind das Kaninchen bzw. Meerschweinchen hällt. Kinder erschrecken oft, wenn das Kaninchen bzw. Meerschweinchen anfängt zu zappeln.

Verhalten: Körperkontakt und Beschäftigung

Kaninchen lieben es, von der Nase zu den Ohren gestreichelt zu werden und auch wenn Sie sie einmal hinter den Ohren kraulen, wird Ihr Kaninchen Ihnen dankbar sein. Denn solche Gesten entsprechen auch dem Verhalten untereinander beim pflegen.
Was es nicht mag, ist die Unterseite des Bauches gekrault zu bekommen (kitzelig und kann deswegen gereizt reagieren). Das gleiche gilt für die Kinnpartie. Aber Sie werden es an dem Verhalten des Tieres auch schnell merken, was es bevorzugt. Schmusen Sie viel mit Ihren Kaninchen, kann es schon mal vorkommen, dass auch Sie ein paar Streicheleinheiten von ihm bekommen, indem es Sie ableckt (putzen) oder sanft an Ihnen knabbert.
Reicht Ihnen einfaches Schmusen nicht, probieren Sie, Ihr Kaninchen zu "dressieren". Bringen Sie ihm Männchen machen bei, oder schaffen Sie ihm Hürdenparcours, die Sie mit ihm durchgehen. Meist sind Kaninchen bedeutend schlauer, als manche es Ihnen zutrauen. Und Leckerchen bringen Sie zusätzlich als Bestechungsmittel auf Trab. Allerdings ist ihr Kaninchen kein Hund und nur bedingt lernfähig. Strafen und stundenlanges Trainieren gehören nicht zur artgerechten Haltung und Tierliebe und sind unnatürliche Verhaltensmuster.
Kunststückchen sollten Sie Ihren Tieren nur beibringen, wenn diese dazu gewillt sind - und selbst dann sollte es ein Spiel bleiben


Respektieren Sie das Ruhebedürfnis Ihres kleinen Nagers!
Manchmal möchte man eben einfach nicht gestört werden.

Zahnpflege
Da Kaninchen Nagetiere sind, wachsen die Zähne immerzu.
Im normalfall kürzen Nagetiere ihre Zähne durch nagen an Holz.
Dafür kann man Äste von ungespritzten Obstbäumen besorgen oder aus dem Zoofachgeschäft Nagerholz kaufen.
Trotzdem kann es vorkommen, dass der Zahnwuchs zu zulangen Nagezähnen führt. In dem Fall müssen die Zähne vom Tierarzt gekürzt werden. Bitte dies wirklich nur von einem Tierarzt machen lassen. Sind die Zähne zu kurz, kann das Tier nicht mehr fressen oder beim Versuch die Zähne selbst zu schneiden können die Zähne zersprengen. Dann können die Tiere auch nicht mehr fressen. Eine jährliche Kontrolle beim Tierarzt ist sehr zu Empfehlen.

Normale Zahnstellung und länge

Pflege der Krallen

Auch die Krallen befinden sich in einem ständigen Wachstum.
Wenn sie zu lang werden, kann das Kaninchen nicht mehr richtig auftreten und es kommt schnell zu Entzündungen. Aber Vorsicht: Wie ein Vogel besitzt auch ein Kaninchen Blutgefäße in den Krallen. Wenn Sie diese zu kurz schneiden, können Sie das Tier damit verletzten !!!!
Spezielle Krallenscheren oder Krallenzangen bekommen Sie in der Zoohandlung bzw. beim Tierarzt. Sollten diese Sachen Ihnen Probleme bereiten oder wenn Sie unsicher sind, fragen Sie dort nach Hilfe und lassen Sie sich ruhig am Tier selber zeigen, wie das Krallenschneiden funktioniert.
Helle Krallen lassen sich deutlich besser schneiden als dunkle Krallen, da man in ihnen die Lage der Blutgefäße besser erkennen kann. Manchmal hilf es, die Kralle von unten mit einer Taschenlampe anzuleuchten um alles etwas besser erkennen zu können.
Bei starken Krallen lässt sich mit einer Krallenzange sorgfältiger arbeiten.

Sie können auch einen rauen Steinturm (zum Beispiel Lavagestein aus dem Aquarienzubehör) in den Käfig bauen, um die natürliche Abnutzung zu unterstützen. Wenn die Kaninchen mit den Steinen spielen oder darauf herum klettern, nutzen sich ihre Krallen durch die Oberfläche automatisch etwas ab - so würde es sich auch in der Natur verhalten. Verletzen werden sie sich die Krallen aber nicht. Selbstverständlich muss der Turm einiges aushalten können und gefahrensicher sein.
Im Freigehege des Gartens können Sie sich natürlich noch viel mehr einfallen lassen um Ihren Kaninchen eine natürliche Krallenabnutzung zu ermöglichen.

Kommt es einmal zu Verletzungen der Krallen, halten Sie ein fusselfreies, weiches Tuch oder ein Papiertaschentuch darauf, bis die Blutung stoppt. Bei einem leichten Anschnitt braucht man anschließend keine weitere medizinische Versorgung. Tief gehende Verletzungen müssen ggf. vom Tierarzt behandelt werden, wenn sie nicht aufhören zu bluten.

Bei Tieren mit dunkelen Krallen sieht man das Blutgefäss sehr schlecht. Auch hier ist der Züchter sicher bereit Hilfestellung zu geben.
TIERFACHGESCHÄFTE BIETEN AUCH DAS - KRALLENSCHNEIDEN AN; MEIST KOSTENFREI:


Kontrolle des Afters

Die Analregion muss immer sauber und trocken sein. Besonders im Sommer sollte man den After regelmäßig kontrollieren. Denn es könnte vorkommen, dass der Kot im Fell kleben bleibt und dann mit der Zeit eine Schicht bildet. Dadurch bekommt die Haut an dieser Stelle keine Luft mehr und es bildet sich ein Ekzem. Dort legen Fliegen ihre Eier ab und wenn die Larven geschlüpft sind, bohren sie sich durch das Gewebe des Kaninchens. Es kann sogar soweit gehen, dass das befallene Kaninchen bei lebendigem Leib von den Maden aufgefressen wird. Daher sollte man die Tiere, die zu Durchfall neigen oder die sich nicht mehr so gut reinigen können (ältere oder trägere Tiere), täglich kontrollieren. Falls die Afterregion schmutzig verklebt ist, sollte man die betreffenden Stellen im Fell vorsichtig mit der Schere herausschneiden.

Gewichtskontrollen

Nach dem 8. Monat ist ein Kaninchen ungefähr ausgewachsen. Ab diesem Zeitpunkt sollte man es einmal wöchentlich wiegen, damit Gewichtsschwankungen direkt ins Auge fallen und Krankheiten frühzeitig bemerkt werden können. Eine Gewichtsnorm gibt es für Kaninchen nicht, da das Gewicht vom Knochenbau abhängig ist, deshalb ist das regelmäßige Wiegen ja so wichtig. Falls ein Kaninchen stark abgenommen hat, sollte man es alle zwei Tage zusätzlich wiegen und genau beim Fressen beobachten.


Teddywidder sind Langhaar Hasen.
Sie brauchen viel Pflege. Das heisst, regelmäßig kämmen, minimum 2x die Woche. Die Haare am Gesäss am besten vorsichtig mit einer Schere kürzen. dann ist die Gefahr des Verklebens geringer.
Bei Bedarf das Gesäß waschen. Haarknoten sollte man auch raus schneiden. Beim Rauskämmen des Knotens sind oft Hautrisse die Folge. Es ist sicher kein Problem den Züchter das Erste mal um Rat und Hilfe zu bitten. Er kann Ihnen zeigen wie man das Kaninchen halten sollte beim Scheeren.

Krankheitskontrolle

  • struppiges und glanzloses Fell
  • vermehrter Haarausfall
  • ungewöhnlich hohes Schlafbedürfnis
  • allgemeine Trägheit
  • Appetitlosigkeit
  • tiefliegende, rote Augen
  • Augenausfluss
  • Verletzungen an den Ohren
  • Krusten um die Nase und um den Mund
  • zu lange Zähne
  • unregelmäßige und beschleunigte Atmung
  • Niesen oder Husten
  • blasse Schleimhäute
  • Durchfall/Verstopfung
  • Nasenausfluss
  • kahle Stellen im Fell

Milben

Die Infizierung kann durch mangelnde Hygiene, qualitativ minderwertiges Einstreu und Heu, Stress oder durch ein erkranktes Kaninchen erfolgen. Bei Befall kommt es erst zu einer Art Schuppenbildung im Bereich von Nase, Maul und Ohren, der sich später auf den ganzen Körper ausbreiten kann. Es können auch Krusten und Ekzeme entstehen. Auf jeden Fall verliert das erkrankte Tier immer mehr Haare. Wenn nichts unternommen wird, magert es immer mehr ab und kann letztendlich daran sterben. 
Man sollte deswegen hier direkt den Tierarzt aufsuchen, der Mittel spritzt. Natürlich sollte der Käfig und die Einrichtungsgegenstände gereinigt und desinfiziert werden.

Kokzidien

Kokzidien sind ein ernsthaftes Problem. Die Erreger dieses Parasiten kommen im fast jedem Darm eines Kaninchens vor. Sie 
werden als Eier im Kot ausgeschieden und können so sehr leicht auf andere Kaninchen übertragen werden. Die Wiederansteckung ist hier sehr leicht. Bei starker Vermehrung von Kokzidien werden Leber, Gallenblase und die Schleimhaut des Darms beschädigt. Falls der Befall weiter geht, werden Blutgefäße verletzt. Durch die Blutarmut wird das Kaninchen müder und anfälliger für andere Krankheiten. Stresssituationen begünstigen Kokzidien. Sauberkeit und Hygiene schränkt die Gefahr dieser Darmparasiten ein.

Pilzerkrankungen

Typisch für einen Pilzbefall sind kreisrunde kahle Flächen im Fell. Infizierungsmöglichkeiten sind minderwertiges Einstreu und Heu, andere Kaninchen oder der Mensch. Man muss unbedingt mit dem Kaninchen zum Tierarzt gehen und der Besitzer zum Hautarzt, da Pilz ansteckend ist. Der Käfig und die Einrichtungsgegenstände sollten gereinigt und desinfiziert werden.

Fehlstellung der Zähne

Durch unzureichende Abnutzung der Zähne, durch angeborene Fehlstellungen oder Abrechen eines Zahnes kann es beim Kauen zu  Unregelmäßigkeiten kommen, die zu Fehlstellungen führen. Dies kommt daher, weil die Zähne der Kaninchen ein Leben lang  wachsen, deshalb muss man den Tieren viele Zweige und viel Heu anbieten, damit die Zähne richtig abgenutzt werden.
Fehlstellungen gibt es bei den vorderen Zähnen und bei den Backenzähnen. Wenn die vorderen Zähne zu lang werden, kann das Tier nichts mehr fressen, deshalb müssen die Zähne dann vom Tierarzt gekürzt werden. Die Backenzähne stellen ein viel  größeres Problem dar, weil man sie nur sehr schlecht sehen kann und daher erst sehr spät bemerkt, dass etwas nicht in Ordnung  ist. Die Backenzähne können so scharfkantig werden, dass sie die Schleimhäute der Backen und die Zunge verletzen können. 
Dadurch kann das Tier nichts mehr fressen und wenn es nicht bemerkt wird, verhungert das Kaninchen vor dem vollen Napf. Aus diesem Grund muss man die Kaninchen immer sehr genau beobachten.

Hitzschlag

Kaninchen vertragen keine Hitze, deshalb solle man immer auf den Standort des Käfigs oder des Freigeheges achten. Bei Verdacht auf Hitzschlag sofort das Tier in den Schatten bringen und zimmerwarmes Wasser anbieten. Mit feuchten und kalten Umschlägen das Tier kühlen.

Durchfall

Durchfall kann verschiedene Ursachen haben:

  • Ernährungsfehler (Rohfasermangel durch zu wenig oder zum falschen Zeitpunkt verabreichtes Heu, verdorbenes Futter)
  • Darmparasiten oder Infektionskrankheiten
  • Zahnstellungsfehler
  • Stress
Bei leichtem Durchfall und einem guten Allgemeinbefinden des Tieres (auch Gewicht kontrollieren), braucht man nicht direkt zum Tierarzt zu gehen. Man sollte häufig die Einstreu wechseln und für Wärme sorgen. Ganz wichtig ist es, jegliches Frischfutter aus dem Käfig zu nehmen und viel Heu anzubieten. Lauwarmer Kamillentee und ein Salzleckstein wirken auch positiv. 
Wenn nach zwei Tagen keine Besserung eingetreten ist, sofort zum Tierarzt gehen und gleich eine Kotprobe mitnehmen.

Verstopfung

Bei leichter Verstopfung sollte man sofort kein Körnerfutter mehr geben und dafür um so mehr Trinkwasser. Meistens liegt es an einer verstopften Trinkflasche, deshalb sollte man diese Flaschen nie verwenden, sondern immer nur Wassernäpfe. Das Kaninchen sollte sich viel bewegen. Förderlich sind auch die Gabe von Möhrenkraut und eine leichte Bauchmassage in Richtung After. Wenn nach 24 Stunden keine Besserung eingetreten ist, sofort zum Tierarzt gehen.

RVHD (Rabbit Viral Haemorrhagic Disease)

Diese Krankheit wurde erstmals 1984 bei Kaninchen in China beobachtet, deshalb wird sie auch Chinaseuche genannt, und seit 1988 auch in Deutschland festgestellt. Neben den Wildkaninchen werden auch die Hauskaninchen davon befallen, deshalb ist es zu empfehlen jedes Kaninchen, egal ob es im Haus oder im Garten lebt, dagegen impfen zu lassen. Akute Krankheitsanzeichen sind zunehmende Unruhe, später Benommenheit, Atembeschwerden, Blutungen aus den Nasenöffnungen, schließlich rascher Tod verbunden mit Erstickungskrämpfen. Die Krankheit verläuft immer tödlich. Um dieser Seuche vorzubeugen, sollte man jedes Kaninchen impfen lassen, da man die Krankheit alleine schon durch die Schuhe und durch die Kleidung übertragen kann, und kein Grünfutter von Wiesen und Gärten füttern, wo Wildkaninchen  Zugang haben. Eine Schutzimpfung ist ab der 6. Lebenswoche möglich und sollte alle 9 bis 12 Monate wiederholt werden.

Myxomatose

Diese Seuche ist seit 1952 in Europa bekannt. Der Myxomvirus wird von blutsaugenden Insekten übertragen. Akute Krankheitsanzeichen sind Schwellung der Augenlider, eitriger Ausfluss, Schwellung des Kopfes und der Geschlechtsteile, Entstehung von Knoten am ganzen Körper, Tod durch Entkräftung. Um diese Seuche vorzubeugen, sollte man jedes Kaninchen impfen lassen, Bekämpfung von Insekten und kein Grünfutter von Wiesen und Gärten verfüttern, wo Wildkaninchen Zugang haben.
Eine Schutzimpfung ist ab der 6. Lebenswoche möglich und der Impfschutz hält für 6 bis 9 Monate.


Impfungen und Kuren
Was auch sehr wichtig ist, ist das regelmässige impfen. Hasen sollten gegen  RHD und Schnupfen geimpft werden. Das Kuren gegen Kokzidien und Endekolitis ist für einen Privatliebhaber, der nicht züchtet kein muss, aber auch kein Fehler!!!!
Es gibt spezielles Futter mit dem Kurstoff von Ovator
Für Züchter ist es sehr zu empfehlen.
Bei der Impfung von Myxomatose ist zu sagen, ein Kaninchen, dass auf keine Ausstellung geht oder als Zuchtkaninchen gehalten wird muss nicht umbedingt geimpft werden. Der Impfstoff gegen Mykomathose birgt grosse Nebenwirkungen (Impf Reaktionen) wie Knotenbildungen an Ohren Schnautze und Augen. Diese Nebenwirkungen  können auch zum Tod des Kaninchens führen.

Teddywidders Castell | uegyne@t-online.de